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Teams an der UZH

Gute Teams teilen gemein­same Vorstell­ungen über ihre Arbeit. Sie kennen ihre Ziele und reflek­tieren, was sie tun. Es gelingt ihnen, unter­schiedliche Bedürf­nisse und Erwartungen in Einklang zu bringen. Entdecken Sie, wie UZH-Ange­hörige erfolgreich zusammen­arbeiten.

Team-Mitglieder des UZH-Startups «askEarth» (von links): David Berger, Manuel Gerold, Simon Grüning, Nina Walker, Gaëtan Petit. Simon Grüning ist Affiliated Re­searcher am Geo­graphischen Institut und Mit­be­gründer und CTO des Startups.

Passion für den Welt­raum

«Die Mit­glieder unseres Startup-Teams askEarth kommen aus ganz unter­schied­lichen wissen­schaftlichen Disziplinen: aus der Quanten­krypto­grafie, der Mathe­matik, dem Maschinen­bau und den Neuro­wissen­schaften. Dieses breite Wissen ist eine unserer Stärken. Was uns eint, ist die Passion für den Welt­raum. Und wir haben eine gemein­same Vision: Unser Startup askEarth entwickelt eine Platt­form, die Bild­daten von Satelliten analysiert und unter­schied­lichsten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung stellt. Solche Bilder können zum Beispiel die Effekte von Klima­wandel und Natur­katastrophen zeigen, aber auch die Schön­heit der Erde sicht­bar machen. Wer eine Firma gründet, muss immer wieder Rück­schläge in Kauf nehmen. Da ist viel Opti­mismus gefragt – zuver­sichtlich zu sein, gelingt im Team viel besser als allein.»
Startup-Team askEarth

Mitglieder des Teams von Assistenzprofessor Michal Juríček am Institut für Chemie der UZH (von links): Toghrul Almammadov, Pauline Pfister, Patrícia Čmelová, Paula Widmer und Daniel Čavlović.

Bow­ling und Graphen

«Chemie ist unsere Leiden­schaft. Unser gemein­sames Ziel ist es, kleinste Graphen­mole­küle herzu­stellen, die magnetisch sind. Diese sollen neue Anwen­dungen zum Bei­spiel in Quanten­computern ermög­lichen. Jedes Team­mitglied hat seine eigenen Projekte, aber wir tauschen unsere Erfahr­ungen aus und helfen einander. Ich verstehe mich nicht als Chef, der Befehle er­teilt, sondern als Teil einer gleich­berechtig­ten Gruppe, der andere inspi­riert. Wir sehen uns auch ausser­halb des Labors in der Frei­zeit. Regel­mässig treffen wir uns zum Wandern oder zum Bowling. Das stärkt den Zusammen­halt und somit auch unsere Forsch­ung.»
Michal Juríček mit seinem Team am Institut für Chemie

Mitglieder des Teams von Professor Thomas Fritz am Departement of Informatics UZH (von links): Tarek Alakmeh, André Meyer, Thomas Fritz, Anastasia Ruvimova, Remy Egloff.

Im virtuellen Wald arbeiten

«Wir unter­suchen, wie wir Wissens­arbeiterenden, und speziell Soft­ware­entwickler­innen und -entwicklern, helfen können, ihre eigene Produk­tivität, ihren Flow und ihr Wohl­befinden bei der Arbeit zu ver­bessern. Ziel ist, die Kosten von Unter­brechungen zu redu­zieren und den Fokus zu erhöhen. Beispiels­weise setzen wir Virtual-Reality-Brillen ein, um Ent­wicklern zu helfen, in ruhigen virtu­ellen Umgeb­ungen, etwa an einem Strand oder im Wald, unge­stört zu arbeiten. Unser Team arbeitet an der Schnitt­stelle von Software Engineering und Mensch-Computer-Inter­aktion, mit einem speziellen Fokus auf die menschliche Seite der Software-Entwick­lung. Dafür braucht es einer­seits technisches Wissen, um die Ansätze zu entwickeln, anderer­seits das Verständ­nis für die Entwickler, um die Ansätze so zu designen, dass sie einen Mehr­wert bieten.»
Team von Thomas Fritz am Institut für Informatik

Mitglieder des Teams von Cyril Zipfel am Department of Plant and Microbial Biology im Botanischen Garten der UZH. Cyril Zipfel ist Professor für Molekulare und Zelluläre Pflanzen­physiologie

Mit Pflanzen forschen

«Meine Mit­arbeiter:innen kommen aus fünf­zehn verschied­enen Ländern und haben unter­schiedliche Hinter­gründe, was das Team enorm bereichert. Was uns zusammen­schweisst, ist die Faszi­nation für die Forschung mit Pflanzen. Wir arbeiten über ihr Immun­system und versuchen besser zu verstehen, wie sie Patho­gene und Schäd­linge in ihrer Um­welt wahr­nehmen und ab­wehren. Die Diver­sität der Gruppe ist Chance und Heraus­forderung zugleich. Wir haben Expert:innen für verschiedene hoch­speziali­sierte Themen und Techniken und können so viel von­einander lernen. Das setzt voraus, das wir uns laufend aus­tauschen.»
Team von Cyril Zipfel am Institut für Pflanzen- und Mikrobiologie

Marcus Grüschow, Psychologe und Neuro­wissen­schaftler, und Silvia Maier, Neuro­ökonomin, sind mit dem UZH Postdoc Team Award 2022 der UZH ausge­zeichnet worden als interdisziplinär zusammen­gesetztes Team, das eine heraus­ragende wissen­schaftliche Leistung erbracht hat.

Emo­tionen regulieren

«Wir haben erforscht, wie Menschen ihre Emo­tionen regulieren, indem wir die Pupillen­grösse bei der Reaktion auf Bilder mit nega­tivem oder posi­tivem Inhalt gemessen haben. Dabei zeigte sich: Die einen können emo­tionale Situa­tionen besser neu bewerten und verar­beiten als andere. Krank­heiten wie Depre­ssionen, Ess­störungen, Drogen­miss­brauch oder post­trau­matische Belastungs­störungen hängen mit mangel­hafter Emotions­regulation zusammen. Das Geheim­nis unseres Erfolgs als Team? Der wert­schätzende Aus­tausch über unsere Forschung erzeugt eine positive Feed­back-Schlaufe. So ist es uns gelungen, günstige Möglich­keiten zu erkennen und uns gemein­sam darauf zu fokussieren.»
Marcus Grüschow und Silvia Maier 

Das Leitungs­team des Universi­tären Forschungs­schwerpunkts «Itinerare» (von links): Nikola Biller-Andorno (Professorin für Biomedizinische Ethik), Matthias Baumgartner (Professor für Stoff­wechsel­krankheiten), Janine Reichenbach (Professorin für Somatische Gentherapie), Brigitte Tag (Rechts­professorin).

Seltene Krank­heiten heilen

«Wer Thera­pien gegen seltene Krank­heiten entwickelt, wie wir das am Universi­tären Forschungs­schwer­punkt (UFSP) ‹Itinerare› tun, ist nicht nur mit medi­zinischen und bio­logischen Fragen konfron­tiert, sondern muss auch ethische und juris­tische Heraus­forde­rungen angehen. In unserem Team sind Exper­tisen auf diesen unter­schiedlichen Gebieten vor­handen, was unsere Erfolgs­chancen wesentlich erhöht. Insgesamt arbeiten am UFSP vier­zehn Forschungs­gruppen zusammen. Was uns eint, ist das gemein­same Ziel, vernach­lässigte Krank­heiten zu heilen und den Betroff­enen ein besseres Leben zu ermög­lichen.»
Leitungs­team des Universi­tären Forschungs­schwerpunkts «Itinerare»

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